Grünes Wahlprogramm vs. Hausaufgaben des Jugendlandtags

  

Grünes Wahlprogramm im Vergleich: Jugendlandtag BW gibt Hausaufgaben auf

In Vorbereitung auf den Wahlkampf stellen Parteien ein Wahlprogramm auf. Das Wahlprogramm soll Auskunft darüber geben, was die jeweilige Partei in der nächsten Legislatur umsetzen möchte, welche Themen ihr besonders wichtig sind und wie Dinge umgesetzt werden sollen.

Auch wir haben ein Wahlprogramm aufgestellt, das findet ihr hier: Stabil in bewegten Zeiten – gruene-bw.de

Sowie die Parteien machen sich auch die Verbände und Organisationen Gedanken, was sie sich von den Parteien in der nächsten Regierung wünschen. Junge Menschen haben in Form des Jugendlandtag Baden-Württemberg direkt die Möglichkeit sich einzubringen. Jugendliche haben die Möglichkeit im Landtag Aufgaben auszuarbeiten und Forderungen zu stellen. Was sie sich wünschen, wo sie Handlungsbedarf sehen und welche Themen sie gerne im Landtag behandelt sehen wollen. Dieses Hausaufgabenheft haben wir mit unserem Wahlprogramm abgeglichen und geben euch einen kurzen Einblick in die Ergebnisse.

Wo überschneiden wir uns? Welche Themenbereiche sind uns beiden wichtig und wo können wir GRÜNE auch noch etwas von den Jugendlichen mitnehmen.

Das Hausaufgabenheft findet ihr hier: Forderungen JLT25

  1. Zuverlässiger und sicherer ÖPNV auf dem Schulweg.
    Wir GRÜNEN setzen und dafür ein, dass Mobilität für alle Menschen, insbesondere junge Menschen alltagstauglich wird. Dabei wollen wir klimafreundliche und barrierefreie Verkehrsmittel und ÖPNVs einsetzen. Für den Schulweg ist es wichtig, dass junge Menschen zuverlässig und bezahlbar von A nach B kommen.
  2. Das Deutschlandticket JugendBW soll zu den aktuellen Konditionen erhalten bleiben.
    Wir GRÜNEN haben das Ticket eingeführt und setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass es zu den aktuellen Konditionen erhalten bleibt. Weiter wollen wir es auf Studierende und Auszubildende ausweiten, dass noch mehr junge Menschen vom Ticket profitieren können.
  3. Der Jugendlandtag fordert eine bessere digitale Ausstattung der Schulen und bessere Medienbildung für Lehrer*innen.
    Wir fördern den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen. Darüber hinaus sehen wir den Bedarf das digitale Ausstattung nicht bei der Schule aufhört, sondern auch für außerschulische Bildungsorte hohe Relevanz hat. Außerdem wollen wir Wege finden, um dauerhaft mehr IT-Fachkräfte an die Schulen zu bringen und Medienbildung durch die Lehrkräfte fächerübergreifend in den Schulalltag einzubauen.
  4. Wir bleiben bei der Bildung. Den Jugendlichen ist es wichtig, dass der Standort durch ein erhöhtes Bildungsniveau gefördert wird.
    Wir setzen uns mit verschiedenen Maßnahmen dafür ein, dass Bildung in Baden-Württemberg wieder anschlussfähig an die nationalen und internationalen Leistungsspitzen wird. Damit einhergehend ist uns Bildungsgerechtigkeit besonders wichtig.
  5. Das Ehrenamt ist Fundament für unsere Gesellschaft. Der Jugendlandtag fordert für das Ehrenamt eine höhere Attraktivität durch finanzielle Stärkung und niederschwellige Angebote.
    Wir setzen uns ganz deutlich dafür ein, dass mehr Menschen an einem Ehrenamt teilhaben können. Über flexible Angebote und über eine finanzielle Stärkung wollen wir das erreichen.
  6. Mehr Angebot und mehr Anlaufstellen für mentale Gesundheit.
    Für junge Menschen packen wir da Thema durch mehr Schulpsycholog*innen und er Stärkung psychosozialer Beratung entschlossen an.
  7. Bürokratieabbau und die vollständige Digitalisierung der Verwaltung.
    Für einen mit der Zeit gehenden und stabilen Staatsapparat ist der Abbau von Bürokratie und Prozesshindernissen unabdingbar. Die Digitalisierung, den Bürokratieabbau und die grundsätzliche Modernisierung der Verwaltung mit klaren Zuständigkeiten wird bei uns zur Chefsache!